In der vergangenen Woche ist Jan wieder zurueck nach Deutschland geflogen, was allerdings mit einigen Problemen verbunden war. Auf dem Flughafen in Quito ist bei einer Militaerparade ein Helikopter abgestuerzt und zwar ca. 1 Stunde bevor Jans Flug starten sollte. Die Sache war also erstens fuer die zwei Mann Besatzung der Helicopters unangenehm (sie haben aber weitgehend unverletzt ueberlebt), zweitens fuer Jan der deshalb mehrere Stunden Wartezeit und Verspaetung in Kauf nehmen musste und drittens fuer den Praesidenten von Ecuador Rafael Correa fuer den der Hubschrauber eigentlich zukuenftig bestimmt war. Da denke jeder was er will…
Nachdem wir also eine weitere Woche Spanischsprachschule hinter uns gebracht haben, verbrachten wir das Wochenende in unmittelbarer Naehe zum Cotopaxi Nationalpark. Wie wir schonmal berichtet haben, ist das mit 5.897m einer der hoechste aktive Vulkan der Erde und nach dem Chimborazo der zweithoechste Berg Ecuadors. Circa 20km vom Nationalparkeingang entfernt, befindet sich das Hostal Secret Garden Cotopaxi, in dem wir zwei Naechte verbracht haben. Das Hostal hat zwar keine Elektrizitaet, aber dafuer eine tolle Atmosphaere mit Kaminen, Kerzen, interessantem Essen (u. A. Meerschweinchen) und der Moeglichkeit zu verschiedenen Ausfluegen.
Wir haben uns am Samstag fuer entspannen, Badewanne nutzen, lesen und mit den anderen Gaesten quatschen entschieden. Diese waren ausnahmslos sehr sympathisch, was zu laengeren Gespraechen am Kamin bei Bier und Wein fuehrte.
Am Sonntag gab es mit einem 6-stuendigen Reitausflug eine Premiere fuer Tim, bei dem erst allmaehlich die muskulaeren Folgen abklingen. Bei dieser Tour ging es auf den 4.700m hohen Ruminahui, wo wir sogar einen im Nebel kreisenden Andenkondor beobachten konnten.
Am Montag (ein Feiertag in Ecuador) ging es dann auf den Cotopaxi. Genauergesagt zuerst zum Parkplatz auf 4.500m Hoehe und dann sehr anstrengende 300 Hoehenmeter zum Refugio Jose Ribas, das fuer Gipfelbesteigungen als Basislager genutzt wird. Eigentlich war noch ein weiterer Aufstieg bis zur Gletscherkante auf 5.000m geplant, aber da hat leider das Wetter nicht mitgespielt. Schade, besonders Tim haette gerne einmal die 5.000er Marke geknackt
Im Anschluss an den kurzen Aufstieg ging es dann mit dem Mountainbike auf Vulkanascheserpentinen den Cotopaxi runter und anschliessend durch die Paramo-Hochlandebene zu einem kleinen See. Obwohl wir etwas mit dem zur Verfuegung gestellten Material zu kaempfen hatten, war dies ein richtig toller Ausflug mit fantastischen Ausblicken auf die Andenlandschaft Ecuadors.
Hier die Fotos des Wochenendes, die wir mit unserer neuen Kamera (Lumix DMC FS20) gemacht haben:












Hi Tim, neue Kopfbedeckungen ausprobiert?