Letzte Woche haben wir eine Woche Pause in der Sprachschule eingelegt, weil uns ziemlich spontan Jan (Tims Bruder) besuchen gekommen ist. Mit ihm zusammen haben wir dann mehrere Touren unternommen. Am ersten gemeinsamen Wochenende sind wir nach Otavalo in die Nordanden, ca. 2 – 3 Stunden von Quito enfernt, gefahren. Dort gibt es einen beruehmten Samstagsmarkt auf dem urspruenglich die Otavalo-Indianer ihre Waren verkauft haben. Heute gibt es dort vor allem fuer Touristen buntes, nuetzliches aber auch ueberfluessiges Kunsthandwerk zu kaufen.
Wir haben uns entschieden eine gefuehrte Tour in die umliegenden Doerfer zu unternehmen, auf welcher man verschiedene Familien besucht. In diesem Rahmen kann man sowohl ihre alltaeglichen Lebensumstaende, als auch die urspruengliche Produktion der unterschiedlichen Waren miterleben. Wie man auf den Fotos unten sehen kann konnten wir die traditionelle Herstellung von Huetten, Wandteppichen, Kleidung, etc. in Handarbeit bestaunen. Jan und Tim hatten ausserdem Gelegenheit zu ein paar mehr oder minder erfolgreichen Selbstversuchen am Webstuhl. Allerdings haben nicht nur wir in Form von interessanten Eindruecken von der Tour profitiert, sondern es wird auch garantiert, dass ein Teil des Tourpreises den Menschen selbst zugute kommt.
Von Otavalo ging es weiter zu einem Kratersee, der Lagune Cuicocha. Diese ist durch einen Ausbruch des Vulkans Cotacachi entstanden und hat als besonderes Merkmal zwei Inseln an deren Ufern man durch aufsteigende Gasblasen noch die Restaktivitaet des Vulkans beobachten kann. Am Kraterrand ueber dem See haben wir in einfachen Cabanas mit Kamin uebernachtet. Jan hat hier mit grosser Hingabe das Kaminfeuer in Gang gehalten.
Am Sonntag vormittag haben wir dann ein Teilstueck der Lagune umwandert, was einem auf 3.400 m Hoehe einiges abverlangt. Danach ging es zurueck nach Quito. Spaeter mehr zu unseren weiteren Ausfluegen, hier aber noch die Fotohighlights des Otavalo-Wochenendes:














Hallo Ihr beiden, Eure Reiseberichte sind sehr interessant und ich freue mich ueber jeden Beitrag
Achim kommt am Wochenende aus Italien (gelockertes Oliven-Arbeitslager) zurueck. Bei ihm werden sicher- ebenso wie bei mir – besonders bei diesem Beitrag bunte Erinnerungen wach …
Alles Gute und Liebe und bleibt weiterhin gesund und munter – Ulla aus dem regnerischem Rheinland